WOCHE 4 – WANDERLUST

Wer so wie ich, einen immer vollgestopften Terminkalender hat (damit bin ich tausend prozentig nicht alleine), der muss sich schon seine Freiräume schaffen. Okay, funktioniert nicht immer wirklich hervorragend, aber ich bemühe zumindest den Sonntag frei zu halten. Und am liebsten mache ich an diesem Tag: NICHTS! Einfach gar nichts, außer zu schaun was der Tag zu bringt. Meistens nichts sinnvolles. Ich habe oft das Gefühl, ich verplempere diesen Tag bloß und fühle mich nicht wirklich entspannt, sondern einfach nur faul. Gegen Faulheit gibt es natürlich nichts einzuwenden, vor allem wenn dies ohnehin nur einmal die Woche der Fall ist, aber wenn diese Faulheit richtig anstrengend wird und noch dazu sinnlos erscheint, dann ist dieser Versuch von Entspannung wohl eher kontraproduktiv.

Ein Glück, dass sich meine Familie meldete und etwas für kommenden Sonntag geplant hat. Und jetzt Achtung, Trommelwirbel – wir gehen: WANDERN!

Okay, ehrlich gesagt, das klingt nicht ganz so spektakulär und als Kind habe ich es sogar gehasst, aber jetzt bin ich kein Kind mehr und erkenne auch ein wenig den Sinn hinter langen, gebirgigen Wanderungen. Es befreit den Kopf, wirkt auf eine Art und Weise entspannend und bringt einem irgendwie auf andere Gedanken. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn man unter Dauerstrom-/stress steht. Also kam diese Vereinbarung zum familiären Wandern gerade wie gerufen! Außerdem ist es auch mal wieder schön, etwas gemeinsam mit der Familie zu unternehmen. Schöne Unternehmungen mit der Familie und dann noch in der Natur machen mich erst so richtig HAPPY!

DIE WANDERROUTE

 

Mit der S-Bahn gefahren, trafen wir uns alle in Baden. Von dort aus gibt es tolle Möglichkeiten eine Wanderung zu planen. Über den Kurpark Baden, vorbei an der Einöde (haha, ja das ist wirklich der Ort), spazierten wir bergauf und hatten ein Ziel: die Rudolf-Proksch-Hütte. Denn diese sollte unser gemütlicher Zwischenstopp sein.


Und gemütlich war diese Hütte auch. Es gibt doch nichts schöneres, als nach drei Stunden wandern, sich in einer Hütte aufzuwärmen und sich mit mitgebrachten Broten wieder zu stärken! In diesem Moment fühlte ich mich einfach pudelwohl und auch überglücklich. Denn wer hätte das gedacht, aber das lange wandern und bergauf gehen durch Wälder, machte unglaublichen Spaß und erweckte einen Ehrgeiz in mir.

Nachdem wir lange genug pausiert haben, kam der angenehme Part dieser Wanderung: Es ging bergab Richtung Ziel. Nicht mehr so angestrengt wie vor der Hütte, spazierten wir alle gemütlich durch die Wälder, Wiesen und wunderschöne Weingärten. Mit meiner kleinen Cousine unterwegs, wurde ich fast selbst wieder zum Kind. Wir pflückten Blumen, sammelten Steine, Eicheln und Äste. Einfach so! Weil es einfach Spaß machte und es kamen auch wunderbare Ideen dabei heraus, was ich mit diesen gesammelten Materialien alles anstellen kann (Stay tuned ;-)). In diesem Moment war einfach nichts anderes mehr wichtig, als einfach die Natur voll und ganz zu genießen, sich nett zu unterhalten und wieder etwas Kind zu sein. Schon lange fühlte ich mich nicht mehr so entspannt und zufrieden!

 

Unser Ziel wurde ein gemütlicher Heurigen in Pfaffstätten, wo wir alle etwas erschöpft einkehrten. Erschöpft aber mit Freude, denn es war eine lange schöne Wanderung, ist doch klar, dass wir uns da nun alle etwas hervorragendes zu Essen verdient haben. Haben wir auch und alle zusammen genossen wir diesen wunderbaren Ausklang unserer Wanderung. Alle mit einem zufriedenen, müden Lächeln im Gesicht!

FAZIT FÜR MEIN HAPPINESS JOURNAL

„DER SINN DES REISENS IST ES, AN EIN ZIEL ZU KOMMEN. DER SINN DES WANDERNS IST ES UNTERWEGS ZU SEIN!“ -Theodor Heuss

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Das Schwierigste ist immer der erste Schritt und die Überwindung ihn zu machen. Aber ist der erste Schritt einmal gemacht, heißt es nur noch unterwegs zu sein und den Weg zu genießen. Man weiß nie wer oder was einem auf dem Weg begegnet, doch das macht diesen Weg erst so richtig interessant! Ob ein Weg gut oder schlecht wird, kann man vorher nicht wissen, aber man wird es auch nie herausfinden, wenn man ihn nicht geht. Schlussendlich, ist der Weg zum Glück doch nie einfach, oder? Aber wer sagt schon dass ein Ziel, das wir erreichen wollen, einfach sein wird. Nicht das, was wir erreichen wollen ist wichtig, sondern vielmehr, dass wir etwas wagen um etwas zu erreichen. Ob wir genau das dann erreichen, was wir vor Augen haben, ist wahrscheinlich nicht immer der Fall. Doch vergessen dürfen wir dabei nicht, dass es zahlreiche andere Wege gibt. Wege, die uns wo anders hin führen oder auf einem Umweg zu unserem Ziel bringen. Doch schlussendlich haben wir unser Ziel erreicht und das nur, weil wir den ersten Schritt gewagt haben!

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DAS GEHEIMNIS DER VORWÄRTS KOMMEN, BESTEHT DARIn, DEN ERSTEN SCHRITT ZU TUN!

-Mark Twain

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