Immer wieder Grübeln…

"Oh Gott, was wenn das passiert oder das? Was werden die Anderen denken? Werde ich das schaffen? Was wenn ich es nicht schaffe? Soll ich mich so oder so verhalten?? Wie soll ich aussehen? Sehe ich gut aus? Wie werden die Anderen sein? Was werden die anderen machen? Kann ich das? Soll ich es lieber sein lassen?...….."

Wir alle tun es: Grübeln. Manche mehr und manche weniger. Ich bin mit abstand die schlimmste Grüblerin, die es auf diesen Planeten gibt, auch wenn nicht die Einzige. Ich grüble sogar über Dinge über die es nichts zu grübeln gibt. Ich denke, nicht umsonst ist Tanzen und Bewegung meine Leidenschaft geworden, denn da hat mein Kopf keine Zeit sich irgendwelche Gedanken zu machen!

Fakt ist: Grübeln ist völliger Quatsch und absolut nicht notwendig! Es haltet uns nur unnötig von Dingen ab, die wir tun könnten, während wir jedoch vor uns hin grübeln! Oft sollten wir viel mehr auf unser Bauchgefühl hören: "Es kommt wie es kommt!" oder " Ich mach das jetzt einfach!"Ist leichter gesagt als getan. Aber man kann es üben und versuchen das stetige grübeln etwas auszubremsen. Glaubt mir, es klappt!

DIE GRÜBEL LISTE

Wenn das grübeln kein Ende mehr nimmt, dann ist es Zeit etwas zu unternehmen. Schnappt euch einen Notizblock, einen Stift und legt los: Schreibt alles auf was Euch belastet oder worüber ihr andauernd nachdenkt und euch ein mulmiges Gefühl hinterlässt. Sobald ihr damit fertig seid, nehmt einen dicken roten Stift und streicht alles durch, worüber es wirklich keinen Sinn macht, zu grübeln oder stundenlang darüber nachzudenken.

Überlegt:

Kann ich es beeinflussen?

Ist es notwendig, schon jetzt so viel darüber nachzudenken?

Kann ich an diesem Punkt etwas ändern, sodass es mich nicht mehr zum Grübeln veranlasst?…

Wenn ihr all das nicht tun könnt, dann streicht alles durch. Wenn es aber Dinge gibt, die ihr ändern könnt, damit sie euch nicht mehr ins grübeln bringen, dann überlegt euch eine Lösung oder Veränderung, sodass es kein „Grübelthema“ mehr ist!


SOS-ANTI-grübel-tricks

Lese laut einen Zeitungsartikel oder aus einem Buch. Durch das Lautlesen hat dein Gehirn keinen Platz mehr für Sorgen.

Stehe auf, drehe deinen Lieblingssong ganz laut auf und fang an zu springen oder einfach zu tanzen. Schüttle einfach ein paar Minuten lang, alle deine Gliedmaßen kräftig aus! Bewegung ist ein Wunderheilmittel gegen „Grübelattacken“.

Mach eine kleine Balance-Übung, z.B. den „Baum“ aus dem Yoga. Dafür stell dich auf ein Bein, leg den anderen Fuß an deinen inneren Oberschenkel des stehenden Beins und führe deine Hände über dem Kopf zusammen.


 

2 Kommentare

  1. Wenn ich mich beim grübeln ertappe und merke, ich stehe mir selber auf den eigenen Füssen herum,werde ich zum Tolpatsch und Hans-Guck-in-die -Luft und weiss, ich muss mich wieder aufs Wesentliche konzentrieren. Ich bin dann sogar unfallgefährdet. Grübeln hat auch etwas kopfloses,wie ich an mir persönlich entdeckte. Meist bringt es nichts,ich grüble-wenn-über „ungelegte Eier“-es sind wohl eher Ängste,Zweifel. Also fand ich für mich persönlich heraus, daß ich diese Ängste annehme,aber mich nicht von ihnen beherrschen lasse. Ich merke es auch daran, wenn ich hektisch werde.

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    1. Liebe Ingrid!
      Das ist absolut wahr – man vergisst sich irgendwie selbst. Oft reichtes schon einfach „Stopp“ zu sich selbst zu sagen und Dinge einfach auf sich zukommen zu lassen!
      Ängste auch annehmen zu können finde ich sehr toll von dir! Weiter so!
      LG

      Gefällt 1 Person

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