#dancerseries: Mehr Ausdauer + Trainingsplan

Nach der langen Sommerpause, braucht mein Körper einfach wieder eine neue Routine, die ihn an das regelmäßige trainieren und unterrichten gewöhnen soll. Dafür erstelle ich mir ein Monat davor, gerne einen eigenen Trainingsplan.

Ich setze mir selbst Ziele, d.h. was über den Sommer verloren gegangen ist, muss wieder zurück geholt werden, wo möchte ich besser bzw. fitter werden und wo möchte ich dran bleiben…

AUSDAUER

In meinem Beruf ist vor allem Ausdauer enorm wichtig. Gerade im Tanz benötigt man diese, genauso wie Kraft und Flexibilität. Das heißt mein Trainingsplan muss dementsprechend auch aufgebaut sein und variiert jeden Tag. An der Ausdauer kann man gar nicht genug arbeiten. Das betrifft nicht nur Tänzer – nein – Jeden von uns! Wir wollen doch alle lange gesund und fit bleiben und nicht immer sofort aus der Puste sein oder? Regelmäßiges Ausdauertraining ist meiner Meinung nach ein Muss! Auch ich baue es trotz dem vielen Unterrichten immer in mein wöchentliches Programm ein! Was habe ich davon? Ich habe enorm viel Energie beim Unterrichten und im Alltag. Und das trotz dem ich viele Stunden unterrichte und mich viele Stunden bewege – ich habe einfach gute Ausdauer.

Und jetzt stellt euch vor, ihr arbeitet 40 Stunden im Büro oder sitzt stundenlang vor dem Bildschirm und dann macht euch schon der Heimweg müde! Was machen viele von meinen lieben Büroleuten? Richtig – sie gehen heim, auf die gemütliche Couch und chillen erst mal von dem anstrengenden (geistig, nicht körperlich) Tag! Und das ist der Fehler und für mich Schlimme wenn ich so etwas sehe oder höre (sorry, ich bin Fitnesstrainerin, für mich ist das ein Alptraum!). Ihr müsst euch bewegen, gerade weil ihr müde seit. Ob ihr es glaubt oder nicht, euer Körper ist müde vom vielen Sitzen und geistiger Arbeit. Er braucht jetzt Antrieb und zwar in Form von körperlicher Bewegung. Auspowern – das muss sich euer Körper! Geht walken, laufen oder für eine halbe Stunde (was ist schon eine halbe Stunde, wenn man dafür länger leben kann ;-)) auf den Crosstrainer ins Gym! Und jetzt glaubt mir bitte: Ihr fühlt euch danach wie neugeboren, frisch, sowohl geistig und auch körperlich. Und ist es nicht viel schöner, sich nach einer Fitnesseinheit auf die Couch zu pflanzen, als von Bürostuhl zur Couch? Denkt darüber nach, aber nicht zu lange 😉

Ich persönlich merke sofort wenn ich mein Ausdauertraining vernachlässige. Deswegen ist die Erstellung eines Trainingsplanes auch für mich eine gute Sache. Neben der Ausdauer ist die Flexibilität on meinem Beruf, genauso wichtig wie ebenso die Kraft. Flexibilität brauchen aber nicht nur Tänzer, das ist ein Irrglaube – Flexibilität braucht jeder Körper, jede Faszie in unserem Körper, damit wir elastisch bleiben und uns selbst vor Verspannungen und Verletzungen schützen. Außerdem bleibt so unser Körper und und geschmeidig! Mehr dazu findet ihr in meinem Blogpost, alles zum Thema Stretching https://healthphilosophie.blog/?s=stretching

Und wie sieht es mit der Kraft aus? Ja die brauch ich auch als Tänzerin. Aber in ganz anderen Körperbereichen als beispielsweise ein Bodybuilder, Tennisspieler oder Schifahrer. Trainieren muss ich vor allem meine Fuß- und Beinmusklen. Doch auch hier gibt es Unterschiede, da ich meine „Auswärts-Beinmuskeln“ trainieren muss.Es wäre zu kompliziert in diesem Blogpost zu erklären, was ich als Tänzerin alles trainieren muss – da müsste ich schon ein Buch schreiben oder ihr kommt in meinen Unterricht http://www.beat1060.wien/timetable.html

Was will ich mit dem Blogpost? Nicht ein jeder ist interessiert daran, was man als TänzerIn so alles braucht. Das versteh ich! Doch da gibt es etwas wovon sich ein jeder etwas von TänzerInnen abschauen kann: Wir bleiben immer in Bewegung, halten unsere Muskulatur geschmeidig und genießen diese Bewegung noch dazu. Warum sind viele TänzerInnen so glücklich mit ihrer Berufung, obwohl sie nicht viel Geld dabei verdienen? Schon einmal darüber nachgedacht wie viele Glückshormone bei Bewegung/ Tanz ausgeschüttet werden? Gaaaanz viele. Ich sage nicht, dass ihr nun alle TänzerInnen werden sollt – wäre schön – aber Spaß beiseite. Ich will, dass ihr versucht mehr auf euren Körper zu hören und es versucht ein wenig zu hinterfragen. Wie das Beispiel mit eurer Müdigkeit: Seid ihr müde weil ihr euch den ganzen Tag im Büro bewegt habt? Nein, euer Körper ist müde vom vielen Sitzen und Denken! Oder: Ihr habt schreckliche Rücken- oder Nackenschmerzen und rennt deswegen gleich zum Arzt! Nein, vielleicht braucht euer Körper einfach nur mehr Elastizität, Stretching oder eine tolle Faszienrollen-Einheit und das regelmäßig! Glaubt mir, wenn ihr dabei bleibt, leidet ihr nicht mehr an elenden Gelenks- und Muskelbeschwerden. Ein letztes Beispiel noch: Ihr fühlt euch schwach, wackelig und könnt keine Sekunde in der U-Bahn die Balance halten? Dann fehlt euch einfach ein schönes Krafttraining, vor allem im Rumpfbereich….

Denkt darüber nach und tut was – macht euren Körper und euren Geist glücklich und bleibt lange gesund und vital – ich weiß es klingt wie aus einer spießigen Fachzeitschrift – aber es ist wahr. Den Körper zu spüren (im positivem Sinne), stark zu sein und gleichzeitig auch flexibel ist ein Geschenk für euren Körper, dass ihr ihm ohne hohen Preis schenken könnt!

Mein Trainingsplan für eine Woche

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