Malediven Magic (Honeymoon)

Mit diesem Blogpost will ich absolut niemanden neidisch machen. Aber ich bin ehrlich: Ich wäre auch neidisch wenn jemand einen traumhaften Urlaub auf den Malediven verbringen konnte! *haha.

Nur um es gleich klar zu machen: Diese Reise war auch für mich und meinen Mann nicht selbstverständlich und bleibt womöglich ein einmaliges Erlebnis. Was auch gut ist, denn schließlich war es unsere Hochzeitsreise und diese sollte besonders werden und auch immer als das in Erinnerung bleiben.

Wenn ich jetzt so darüber schreibe, glaub ich noch immer nicht ganz, dass wir echt dort waren. In diesem Paradis, wo es weit und breit nichts zu hören oder sehen gab, außer das traumhafte, türkis-blaue Meer. Ein Ort der so magisch, so ruhig und ganz besonders war. Wenn mich wer fragt, was wir dort so gemacht haben, würde ich gerne sagen: “ Nichts – aber dennoch so viel!“ Das ist natürlich schwer zu verstehen, aber es war so. Wir ließen uns treiben, von dem Wetter, von unseren spontanen Eingebungen und flossen wie das Meer durch den Tag. Trotzdem wir kaum etwas unternommen haben, sahen wir so viele Dinge, so viele Schönheiten und nichts davon konnte ich mir schöner vorstellen. Wir sahen Tiere, Fische aller Art, beobachteten für uns nie gesehene Dinge und Menschen, wie sie lebten und arbeiteten und mit so wenig zufrieden schienen.

Ich will nicht maßlos übertreiben, aber für mich war es ein lebensverändernder Urlaub. Dazu sei gesagt, dass ich vor unserem Urlaub, überaus erschöpft von dem letzten Jahr war, mein Stress-Level kaum zum aufhalten war und ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, ich müsste schneller werden, mehr tun, mehr konsumieren und auf keinen Fall pausieren. *Bummm* und dann das – ein Urlaub wo all das nicht möglich war und ich am liebsten jeden Tag vor Glückseligkeit hätte weinen können, weil unser Internet kaum funktionierte, ich keinen Gedanken an die Arbeit verschwenden musste und ich einfach von dieser Insel ausgebremst wurde. Etwas Besseres hätte mir und auch meinen Mann, nicht passieren können. Wir konnten beide unsere Energiereserven aufladen und waren einfach 10 Tage lang so richtig faul.

In diesen 10 Tagen fing ich an ein Tagebuch zu schreiben. Aber nicht irgendein Tagebuch, es waren Einträge, die verhelfen sollten, wieder mehr Achtsamkeit zu erlangen und herauszufinden was mir wirklich wichtig im Leben ist. Dieses Tagebuch möchte ich gerne mit euch teilen. Auch wenn es viel zu lesen ist, vielleicht nehmt ihr euch einmal die Zeit und lasst euch vielleicht von den ein oder anderen Worten inspirieren. Dieses „Tagebuch“ findet ihr unter „In my mind“ auf diesen Blog. Dort findet ihr auch noch weitere bildhafte Eindrücke. Ich wünsche euch damit viel Spaß!

So…und hier möchte ich noch ein paar meiner Highlights von unserer Reise mit euch teilen. Außerdem habe ich geschätzt 1 000 Fotos, die ich alle gerne teilen möchte, aber fangen wir mal mit den ersten und schönsten Fotos an 😉

MEINE MALEDIVEN HIGHLIGHTS

  1. VON BEACH-VILLA ZU LUXUS-VILLA

Auf den oberen Foto könnt ihr unsere erste kleine „Beach-Villa“ sehen. Warum erste? Nun ja, in der Hälfte unseres Aufenthaltzeitraumes, bekam der Boden unserer Beach-Villa, einen Einriss, welcher den Boden anhob. Wir musste also raus und uns wurde die schönste und teuerste Villa stattdessen zur Verfügung gestellt. Das war vorerst ein mega-geiles (ich sag es so wie es ist) Erlebnis, aber wohler fühlten wir uns in unserer „kleinen“ Beachvilla mit eigenem kleinen Strand. Trotz allem wir hatten einfach Glück Beides erleben zu dürfen, denn wer weiß wann wir diese Möglichkeit jemals wieder erhalten würden. In der ersten Villa fühlte ich mich einfach pudelwohl. Diese kleine Terrasse mit Stiegen die zu unserem Strand führten. Vor allem liebte ich das Rauschen des Meeres, wenn das Wasser auf den Strand plätschert.

In unserer 2. Villa waren wir allerdings direkt über dem Wasser und hatten einen privaten Einstieg in das Meer, ideal zum Schnorcheln. Sie war riesig und erinnerte mich ein wenig an eine riesige Scheune. Wir hatten eine offene Dusche (und Toilette) mit Blick in das Meer, was schon super „special“ war. Dort hörte man weniger Meeresrauschen, dafür aber ein leises Plätschern und man hatte wirklich mehr als genug Privatsphäre. Jeden Morgen sah ich von unserer Terrasse, die Sonne aufgehen und konnte meine private Yoga-Session (ohne beobachtet zu werden) abhalten. So schööööön!

2. WEIßE STRÄNDE OHNE ENDE

Auf das freute ich mich die ganze Zeit über am meisten: Weiße, endlose Strände. So wie man sie von zigtausend Werbebildern kannte. Und in „Echt“ waren sie noch viel schöner.

3. UNSER RESORT – EIN JUNGLE

Unser Resort zählt zu einem der kleinsten Inseln, was sie für mich um so besser machte. Denn ich halte nicht viel von riesigen Anlagen mit unzähligen Urlaubern. In unserem Resort, merkte man, wenn ein Paar abgereist war. Noch schöner war das Gefühl jeden Tag durch einen kleinen Jungle zu spazieren. Auf den Weg sag man Eidechsen, kleine (und große) Krabben, Flughunde und hörte Vögel jeglicher Art. Die hauseigenen Gärtner kümmerten sich liebevoll um die vielen Pflanzen und wenn wieder ‘mal eine Kokosnuss vom Baum fiel wurde sie gleich für die Gäste aufegknackt und zum Essen angeboten. Ich habe jetzt noch das ganze Grün vor meinen Augen, als ich jeden Morgen durch den kleinen Jungle spazierte…

4. ABENDSPAZIERGÄNGE

Wenn ich darüber nachdenke, wie wir an unserem letzten Abend noch einmal einen schönen Spaziergang machten und langsam die Sonne unterging, der Himmel plötzlich wie eine Zuckerkuchen aussah, würde ich gerne weinen. Von all den Dingen die ich sah, war das das Schönste für mich.

Ich sah vor mir, ein Bild dass ich gerne malen würde, weil es so unglaublich viel Schönheit besaß. Meine Augen konnten sich gar nicht satt sehen und ich wollte einfach nicht, dass die Sonne unterging und es dunkel wird. Glaubt mir – ich hätte diesen Moment gerne für immer angehalten!

5. EIN KAFFEE MIT AUSSICHT

Bleiben wir doch gleich bei der schönen Aussicht. Denn ein Highlight für mich, war definitiv auch, mein morgendlicher Kaffee mit Blick auf das Meer. Jeden Tag konnten wir ein Frühstück mit diesem Ausblick genießen, während eine angenehme Meeresbrise in dein Gesicht weht. Nicht zu vergessen sei auch, dass ab und zu auch der ein oder andere Haifisch oder Rochen vorbeischwamm. So wie als wäre das, das normalste auf der Welt 😀

Unser „Restaurant“

6. DA SIND SIE – DIE DELPHINE

„Oh woooow“ – wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal in den Zoo geht. Nur war das (Gott sei Dank) kein Zoo, sondern die pure Realität. Es war unglaublich Delphine in der freien Wildbahn zu beobachten und sie gaben mir irgendwie das Gefühl, als wären sie die glücklichsten Tiere überhaupt. Kein Wunder, dass ich mich nach dieser Bootstour auch so glücklich fühlte.

Ich würde euch noch gerne viel mehr über diese Traumreise erzählen, aber dafür müssten wir einmal gemütlich auf einen Kaffee gehen um wirklich all diese vielen Eindrücke loszuwerden 😉

Ich kann es nur wiederholen – ich bin unglaublich dankbar für diese Reise und war froh, dass sie mich wieder auf den Boden zurückgeholt hat. Auch wenn mich viele vor unserer Reise fragten, ob mir dort nicht langweilig werden würde, dort kann man ja nichts machen! Und ja – das war genau das was ich wollte. Ich wollte einmal richtig erleben, wie es ist, nichts zu tun bzw. auch nichts tun zu können. Die Stille so richtig zu genießen und sich selbst atmen zu hören. Niemand kennt dich dort, niemand will etwas von dir, aber jeder wollte nur eines: Entspannen! Mir fließen auch jetzt die Tränen, weil ich dort gefunden hatte, wonach ich mich die letzte Zeit über, so gesehnt hatte – STILLE!

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