CLEAN THE CHAOS – Was dich befreit!

Letzte Woche haben wir herausgefunden, wie wir es schaffen können unseren Ängsten zwar Raum zu geben, aber sie nicht komplett eintreten zu lassen. Diese Woche wollen wir darauf aufbauen und unsere Ängste vielleicht komplett aus den Raum zu schaffen. Vielleicht indem wir damit beginnen unser Chaos zu beseitigen.

Ich muss schon sagen, das letzte Jahr hat bei mir ganz schön etwas durcheinander gebracht und dabei rede ich nicht nur von meiner neuen Rolle als Mama, sondern auch von dieser unberechenbaren Corona-Zeit. Ich habe einfach dauerhaft das Gefühl das alles rund um mich chaotisch und verwirrend ist. Auch als Mama, kann ich nie genau mit etwas rechnen oder planen und viele Tage starten bereits richtig chaotisch.

Was immer es ist, das dich chaotisch, planlos und unorganisiert fühlen lässt, ich denke es wird Zeit, dass wir aufräumen 😉

Was ist Chaos und wozu führt dieses?

Laut Wikipedia bedeutet das Wort Chaos „ein Zustand von vollständiger Unordnung oder Verwirrung…“ ein ungeordneter Zustand. Na? Erkennst du dich bzw. dein Leben in dieser Definition wieder? Fühlst du dich vielleicht, eingeengt, verloren, verwirrt oder leicht panisch? Wie als hättest du gerade nichts im Griff? Dann ist es klar, dein Leben ist gerade etwas chaotisch und das ist auch ok. Denn oft finden wir in unserem Chaos etwas, wonach wir schon lange gesucht haben und etwas was lange in Vergessenheit geraten ist!

Um dein Chaos zu beseitigen würde ich dir raten, mit dem Äußeren Chaos zu beginnen. Denn erst wenn wir außen Ordnung machen, schaffen wir es auch innen wieder klar zu sehen…

4 TIPPS ÄUßERES CHAOS ZU BESEITIGEN

Goodbye (äußeres) Chaos

Ich sage immer: „Erst wenn in meinem zu Hause Ordnung herrscht, kann ich klar denken!“ Und es ist wirklich so. Ich mache nicht nur einmal im Jahr einen Rundgang und überlege, was ich nicht mehr brauche und was weg kann. Ich mache dies mind. einmal im Monat. Und dabei geht es nicht nur um Dinge wegschmeißen, es geht auch um Plätze, Räume neu zu sortieren, sodass sich alles sortiert und ordentlich anfühlt. Ich weiß das klingt jetzt ein wenig verklemmt, aber das ist es gar nicht. Ich bin einfach ein Mensch, der sich leicht von zu viel Krimi Krams überfallen und eingeengt fühlt. Jedes Mal wenn ich mich wieder von einem Teil verabschiede oder einen Platz in meiner Wohnung neu sortiere, merke ich wie ich mich innerlich freier und ruhiger fühle. Und ich merke auch, wie leicht es mir fällt klar zu denken und kreativ zu sein. Vor allem in Phasen, wo ich meine Ängste besonders spüre, hilft aufräumen und aussortieren wie eine Therapie für mich.

Routinen

Wenn das Äußere Chaos erstmals beseitigt wurde wandere ich immer mehr und mehr nach innen. Doch vorerst starte ich mit einem kleinen Überblick über meinen Tag. Momentan, als Mama eines 7 Monate alten Babys ändern sich unsere Tage, unsere Routinen monatlich, wenn nicht auch wöchentlich. Das kann ganz schon Chaos in alltägliche Routinen bringen. Doch für mich ist es wichtig Routinen zu haben, die in jedem Tag, egal wie dieser dann aussieht, passen. Zum Beispiel eine gleichbleibende Morgenroutine, die ich, egal wann mein Kind aufwacht, anwenden kann. Die mir das Gefühl von Ruhe und Ordnung und auch Zeit für Meine Gedanken gibt. Oder eine Abendroutine vor dem Zubettgehen (Gesicht waschen, eine Tasse Tee, Stretching, ein-zwei Zeilen aus einem Buch lesen, eine kleine Meditation und versuchen jeden Tag zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen..). Diese Routinen helfen mir einfach für mehr Ordnung und Ruhe in meinem Leben, auch wenn mein Alltag alles andere als ruhig ist.

Kleine Pläne

Es geht weiter mit kleinen Planungen, die mir helfen einen Überblick über z.B. Finanzen, wichtige To Do‘s oder alltägliche Erledigungen als Mutter zu haben. Ich schreibe mir jeden Abend (Routine) etwaige To Do‘s für den Tag auf, überlege auch, wann ich diese machen kann und wenn ich aufwache, weiß ich bereits was ansteht und habe meine Zeit bereits im Vorfeld gut eingeteilt, sodass am Ende des Tages sogar noch etwas Zeit für mich bleibt. Seit kurzem habe ich auch damit begonnen, einen monatlichen Finanzplan zu erstellen. Ich bin stolz auf mich, langsam aber doch werde ich erwachsen :-D. Doch auch dieser hilft mir sehr, einen Überblick zu haben und gibt mir das Gefühl, ich hätte mein Leben bzw. meine Finanzen im Griff 😉

Innere Ordnung – Innere Ruhe

Nun tauchen wir immer mehr nach Innen ein. Außen herrscht Ordnung. Ich kann mich auf meine Routinen verlassen und auch wichtige Dinge verliere ich nicht aus den Augen, durch meine kleinen aber feinen Planungen. All das gibt mir die Kraft oder sagen wir den Frieden, nach innen hören zu können. „Wie geht es mir? Was brauche ich heute? Was will ich von meinem Leben. Was ist mein Ziel?“ Alles keine leichte Fragen und fragen, die nicht sofort beantwortet werden können. Doch hast du erstmal die innere Ruhe, darüber nachdenken zu können, wanderst du Schritt für Schritt in die richtige Richtung!

Und darum geht es doch oder? Du willst doch merken und fühlen wie es dir geht und was du brauchst. Du willst doch wissen was du von deinem Leben möchtest (Kleine Erinnerung: Wir haben nur dieses Eine!) und du willst doch wissen, was Dein Ziel im Leben ist …?

Dann starte doch damit, dein zu Hause, dein Leben „in Ordnung zu bringen“. Und du wirst sehen, dass da drinnen in dir eine Stimme ist, die mit dir sprechen möchte, die dir etwas zu sagen hat!

Doch was , wenn du dich total verloren fühlst? Nicht weißt was du vom Leben möchtest? Diesem Thema widmen wir uns kommende Woche in unserer „Mindful May“ Reise.

Nächste Woche: „6 Fragen an dich selbst wenn du dich verloren fühlst“

Lasst mich wissen wie Euch der „Mindful May“ bis jetzt gefällt und hinterlässt gerne ein Kommentar!

Deine

HealthphiloSophie

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