JA! DU MUSST DICH BEWEGEN! -aber warum? #bodyseries

Wenn du zuerst das Wort Fitness hörst, denkst du bzw. siehst du Bilder vor dir, von einem trainierten Körper, von Fitnessinfluencern auf Social Media, vom Fitnessstudio usw. Vielleicht assoziierst du dieses Wort auch mit Anstrengung, Schweiß, Zeitmangel oder mit negativen Gefühlen. Warum?

Weil du nicht weißt, warum du dich bewegen solltest!

Vorerst stelle ich dir eine Frage:

Warum „scheitern“ so viele Menschen daran, sich (fast) täglich zu bewegen bzw. überhaupt zu bewegen?

Ich gebe dir natürlich gleich die Antwort: Weil die Hauptmotivation im Menschen sich zu bewegen, darin liegt, eine bestimmten Körperfigur oder ein entsprechendes Erscheinungsbild zu erreichen! Und da liegt, wenn auch nicht nur, das Problem!

Und warum geben so viele gleich wieder auf? Weil sie merken, dass sie es irgendwie nicht schaffen, genauso auszusehen, weil es doch anstrengender ist, als erwartet – ein trainierter, „schlanker“ Körper (den ja alle haben wollen) kommt ja nicht von heute auf morgen. Es ist also anstrengend und frustrierend und irgendwie hat man sich das Ganze leichter vorgestellt.

Okay stop! siehst du das Problem? Es ist genau vor deiner Nase. Sport bedeutet für viele immer „ein bestimmtes Ziel zu erreichen“ – doch Bewegung soll kein Ziel sondern ZUSTAND bzw. Routine sein!

Ich gebe euch jetzt ein paar Einblicke in die Gesundheitseffekte von Bewegung. Ich möchte euch vermitteln, warum es so wichtig ist Bewegung zur Routine zu machen und ich möchte euch eine neue Motivation geben, mit regelmäßiger Bewegung anzufangen! Dann legen wir los….

Jetzt kommen wir zu den Punkten, die ihr für immer in euren Kopf einspeichern müsst – nämlich WARUM WIR UNS BEWEGEN sollten oder eigentlich müssen. Hierbei sprechen wir von Risikofaktoren, vor welchen du dich durch Bewegung (aber nicht nur!) schützen kannst und von den Faktoren, die allgemein verbessert werden, also jene die du durch regelmäßige Bewegung schon bald bemerken wirst.

Starten wir doch gleich mit den Risikofaktoren, die du durch Bewegung mindern könntest bzw. deine Anfälligkeit im späteren Lebensverlauf sogar reduzierst…

Ich werde nicht auf jede einzelne Krankheit eingehen, aber ich möchte dir bewusst machen, was du möglicherweise durch regelmäßige Bewegung verhindern kannst! Natürlich ist Bewegung nicht das „All-Heilmittel“, das ist schon klar, aber wenn sie „nur“ der Faktor ist, der das Risiko für diese oder jene Krankheit reduzieren kann, dann hast du schon gewonnen. Natürlich müssen wir auch Faktoren wie Ernährung, Stress oder den Gesundheitszustand allgemein betrachten! Aber Bewegung kann dazu beitragen, das Risiko dieser Krankheiten zu vermindern – und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen 😉

Noch viel interessanter für dich, sind wahrscheinlich die Faktoren, die du  durch Bewegung in unmittelbarer Zeit verbessern kannst… sieh es dir einmal an…

Lies es dir noch einmal durch und sag mir, dass du das nicht großartig finden würdest!? Deine Lebenserwartung, deine Schlafqualtität und Lebensqualität, deine Knochengesundheit, deine allgemeine Fitness und für much der wichtigste Punkt überhaupt – dein psychisches Wohlbefinden! Denn ein psychisches Wohlbefinden wiederum, hat tolle Auswirkungen auf deine Gesundheit und nur wenn du Gesund bist, kannst du auch fit sein oder fit bleiben – erkennst du den Kreislauf?

Ich möchte hier vor allem auf das psychische Wohlbefinden eingehen. Denn Psyche und Gesundheit hängen (fast) immer zusammen und wenn Bewegung unserem psychischen Wohlbefinden hilft, dann müssen wir noch kurz darauf eingehen!

Bewegung tut der Psyche gut!

Sport oder Bewegung erhöht die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin. Diese sind für ihre stimmungsaufhellende und ermüdungshemmende Wirkung bekannt, wirken sich also positiv auf unsere Psyche aus. die Glückshormone steigen, Stress verflüchtigt sich, man fühlt sich einfach gut. Bewegung und Sport heben das Gemüt und helfen uns Psyche und Körper gesund zu erhalten. Auch bei bereits bestehenden psychischen Störungen ist Bewegung hilfreich. Nicht umsonst wird Bewegung zu vielen Therapiemaßnahmen angewandt, ein Beispiel: Als Therapiemaßnahme für Burn-out Patienten.

Geht es der Psyche gut, geht es unserem Körper gut. Jetzt wissen wir das alles, schön und gut. Fehlt nur noch unser Wissen in die Tat umzusetzen. Los geht‘s….

Bewegung & Zähneputzen…

Hast du schon jemals auf das Zähneputzen vergessen? (Ich hoffe nicht :-D) Zähneputzen ist für uns etwas ganz selbstverständliches geworden, etwas das wir jeden Tag beinahe automatisch und unbewusst ausführen. Und warum? Weil es uns von Anfang an zur Routine gemacht wurde. Vor dem Schlafengehen wird Zähne geputzt, ohne Widerrede! Und jetzt fügen wir noch etwas hinzu: Nämlich Sport 😉

Ich erkläre euch jetzt, wie ihr es schaffen könnt, (fast) jeden Tag, ganz selbstverständlich ein kleines Workouts einzubauen. Und hier sind meine Tipps:

  1. Stelle den Wecker für 10 Minuten früher.
  2. Lege deine Sportkleidung jeden Abend neben das Waschbecken. Nachdem du dein Gesicht gewaschen oder Zähne geputzt hast, ziehst du die Kleidung an.
  3. Und jetzt lege fest wann dein Workout (jedes Mal zur gleichen Zeit) stattfinden soll. Zum Beispiel: Nach dem Glas Wasser oder meinem Kaffee, mache ich mein Workout. Ich stehe früher auf und gehe vor der Arbeit ins Fitnesscenter. Nachdem ich heimgekommen bin, ziehe ich mich sofort um und absolviere eine Einheit….. Mache es ganz fix nach welcher Aktion oder vor welchem Termin du dein Workout unterbringst!
  4. Starte mit kleinen Einheiten – ein Monat lang machst du für 10 Minuten Sport – und ja!!!! dafür hast du locker Zeit!!
  5. Trage in einem Trainingsplaner ein, wann du welches Training machst, so weißt du immer was zu tun ist!

Und voila! Das war es mit der Zauberei. Mehr ist es nicht. Und genau diese Punkte ziehst du jetzt für ein Monat durch und Du wirst sehen, nach diesen einem Monat ist Bewegung für dich zur Routine geworden.

Aber Achtung! Sei dir bewusst, dass auch gewisse, naja nennen wir sie „Baustellen“ auftreten können. Was meine ich damit? Naja, du bist vielleicht soooo müde. Das Kind hat doch nicht so lange geschlafen. Eigentlich willst du lieber etwas anderes machen….Und in diesen Momenten musst du einfach Stärke und Disziplin beweisen, so wie du es auch beim Zähneputzen tun würdest. Denn würdest du nicht Zähneputzen nur weil dein Kind gerade etwas von dir will, würdest du nicht Zähneputzen, weil du lieber etwas anderes tun würdest? Nein, natürlich nicht und warum nicht? Weil Zähneputzen so wichtig für unsere Mundhygiene d.h. unsere Gesundheit ist und das ist Sport auch!

Und nochmal 10 Minuten sind immer besser als keine Minuten und 10 Minuten kann das Kind sich auch alleine beschäftigen ( da spreche ich aus Erfahrung ;-))

Setze dir realistische Ziele. Nimm dich selbst ernst! Hast du bist jetzt nie Zeit für Sport gefunden? Dann sind 30 oder 45 Minuten für den Anfang nicht realistisch. Was passt zu dir und deinem Alltag? Trainierst du lieber in der Gruppe? Na wunderbar, trage dich in einen Gruppenkurs unmittelbar nach deiner Arbeit ein. Es ist oft nicht so schlimm wie wir es uns immer vorstellen. Du musst auch keine Höchstleistung vollbringen, wer verlangt das von dir – niemand! Du musst nicht wie diese oder jene aussehen – nein! Du musst einfach nur das Schwierigste überwinden – nämlich den ersten Schritt machen und loslegen. Du und deine Gesundheit MUSS dir wichtig sein. Du willst konzentrierter beim Lernen sein? Dann bewege dich. Du willst dich weniger panisch und gestresst fühlen? Power dich aus. Du willst ausgeglichener werden? Dann ist Bewegung dein Ausgleich. Du willst dich stärker und selbstbewusster fühlen, dann lege jetzt mit Sport los und bleib dran! Selbstbewusstsein bekommt man nicht von heute auf morgen – tägliches Training, tägliches Üben – das hilft!

Tu es für dich! ❤

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